Schon immer markierten die Menschen Wegstrecken damit andere Menschen ein bestimmtes Ziel erreichen. Die bekanntesten Wegmarkierungen sind wohl Straßenmarkierungen für Autos und Fußgänger sowie Markierungen von Wanderwegen auf Steinen und Bäumen oder mit Steinmännchen. Es gibt viele unterschiedliche Arten einen Weg bei einer Schnitzeljagd zu markieren. Daher möchten wir euch ein paar Tipps zu diesem Thema geben. In unseren fertigen Produkten befinden sich Wegmarkierungskarten und Stationsmarkierungskarten passend zum jeweiligen Thema der Schatzsuche.

 

Ideen für Wegmarkierungen

Es gibt viele Arten den Weg bei einer Schnitzeljagd zu markieren. Zuerst musst du überlegen, ob die Schatzsucher den Weg und die Rätselstationen relativ leicht finden sollen oder ob es etwas anspruchsvoller werden soll. Bei jüngeren Kindern solltest du eher große bunte Gegenstände zur Wegmarkierung benutzen. Geeignet sind z.B. gut sichtbare Kreidepfeile oder Sägemehlpfeile, Luftballons oder bunte Flatterbänder (z.B. Crepband, Absperrband).

Bei älteren Kindern kannst du mit kleinen unauffälligeren Markierungen arbeiten oder sogar versteckte Zeichen oder kleine Rätselaufgaben verwenden. Lege zusätzlich ein paar fake-Markierungen um die Schatzjäger auf eine falsche Fährte zu führen. Ausführliche Beispiele geben wir dir weiter unten.

Bei unseren fertigen Schnitzeljagd Produkten sind dem Motto angepasste Wegmarkierungskarten und Stationsmarkierungskarten enthalten. Diese Kärtchen kannst du für jüngere Kinder natürlich auch auf Luftballons kleben.

Bei allen Wegmarkierungen solltest du darauf achten, dass sie bei unsicherer Wetterlage nicht verschwinden. So müssen Hinweiskärtchen laminiert oder in Klarsichtfolien verpackt werden. 

Außergewöhnliche Wegmarkierungen

Für Teenager und Erwachsene solltest du dir eine außergewöhnliche Wegmarkierung überlegen um zusätzlich etwas Spannung zwischen den einzelnen Rätselstationen einzubauen. So werden selbst lauffaule Teenager plötzlich zu großen Outdoor-Fans. 

A) Rätsel an Wegkreuzungen

Dies ist die ausgefallenste und sicherlich zeitaufwendigste Wegmarkierung. Überlege dir kleine Rätsel um den weiteren Wegverlauf zu kennzeichnen.

  1. Schreibe auf kleine Zettel Rätsel deren Antwort das Versteck des nächsten Hinweises verraten, z.B.: „Geht weiter zu dem Ort, an dem ihr übers Wasser laufen könnt (Brücke)“ oder „Wohin gehen Gläubige jeden Sonntag (Kirche)“.
  2. Zeichne Wegpfeile in mehrere Richtungen und in jeden Pfeil eine Matheaufgabe. Schreibe unter den Zettel welche Lösung den richtigen Pfeil entspricht.
  3. Male statt der üblichen Pfeile eine Figur deren Augen in die richtige Richtung blickt. Dieser Hinweis ist dezent und muss von den Kindern erst einmal erkannt werden.

B) Versteckte Wegmarkierungen

Verstecke die Wegmarkierungen ein wenig, so dass sie nicht gleich aus der Ferne zu sehen sind. So kannst du die Markierungen z.B. hinter Bäumen anbringen oder ein bisschen mit Ästen und Laub verdecken.

C) Fake-Markierungen

Lege an Wegkreuzungen falsche Markierungen so dass die Teilnehmer erst einmal ein bisschen suchen müssen bis sie den richtigen Weg gefunden haben. Markiere dazu einen falschen Weg für ca. 200 Meter mit deiner Wegmarkierung. Du kannst die Wegmarkierung dann einfach enden lassen oder zum Beispiel mit Kreide „Falscher Weg“ auf den Boden schreiben. Die Gruppe muss zur Kreuzung zurück und einen anderen Weg ausprobieren.

D) Verschlüsselte Wegmarkierungen

Hänge an Wegkreuzungen kleine Rätsel die den richtigen Weg beschreiben. So kannst du zum Beispiel den Hinweis „Folgt der Kirchgasse weiter“ mit einer Geheimschrift verschlüsseln. Beispiele für Geheimschriften sind z.B.

  • Morsecode
  • Rot 13
  • Cäsar-Code
  • Freimaurer-Code
  • Polybius-Verschlüsselung
  • Buchstaben in Zahlen umwandeln

Weitere Möglichkeiten den Text schwer lesbar zu machen sind:

  • Text rückwärts schreiben
  • Text spiegelverkehrt schreiben
  • Falsche Buchstaben einfügen

Ausführliche Beispiele findest du auf der Seite „Ideen für Schnitzeljagd Rätsel“

E) Wegsuche mit dem Kompass

Für diese Variante benötigen die Teilnehmer einen Kompass. An den Wegkreuzungen gibst du die Himmelsrichtung des richtigen Weges an. Z.B. „Stellt euch in die Mitte der Waldkreuzung und folgt dem Weg nach Norden weiter“.

F) Wegmarkierung bei Nacht

Für diese besonders spannende Variante benötigen die Teilnehmer eine Taschenlampe. Wege und Rätselstationen müssen in der Dunkelheit durch das Anstrahlen von Reflektoren gefunden werden. Siehe mehr dazu unter „Schatzsuche bei Nacht“.